_Standort
Deutschland
Lichtpunkt Ost
Vor knapp drei Jahren entschied
sich die amerikanische Firma Lightpointe, in Dresden zu
produzieren. Subventionen lehnte das Management dankend ab
– es gab bessere Argumente für den Standort Deutschland.

| Text: Frank Pollack |
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Foto: Arne
Reimer | |
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ein herrliches Fleckchen, dieses Boulder in Colorado.
Nicht nur für einen wie Heinz Willebrand, der sein Geld
damit verdient, das Zusammenspiel von Licht und Luft zu
erforschen. Es gibt 300 Sonnentage im Jahr und vier
richtige Jahreszeiten. Um in die Stille der Rocky
Mountains oder in den Trubel Denvers einzutauchen,
braucht man mit dem Auto kaum mehr als eine halbe
Stunde. Und Boulder strotzt vor Wissbegierde: Jeder
dritte der knapp 100000 Einwohner studiert an der
University of
Colorado. „Als
Firmengründer kann ich mir ja zum Glück aussuchen, von
wo aus ich arbeite“, frohlockt der 42-Jährige bei einem
Blick aus seinem Home Office auf die schneebedeckten
Berge. Er sagt bewusst „von wo aus“ und nicht „wo“, denn
im vergangenen Jahr war er nur zweimal zwei Wochen am
Stück zu Hause. So ist das halt, wenn das eigene
Unternehmen im fast 1800 Kilometer entfernten San Diego
sitzt, im noch entfernteren Dresden produziert und in
allen Teilen der Welt verkauft.
Sie sieht verdammt
anstrengend aus, die Landkarte der Lightpointe
Communications Inc., „und sie ist es auch“, gibt Heinz
Willebrand zu. Trotzdem hat der promovierte Physiker
nicht den leisesten Zweifel, dass das Management genau
die richtigen Standorte für das vor fünf Jahren
gegründete Start-up gefunden hat: „In San Diego halten
wir die Hand am Puls des Silicon Valley, hier begegnen
wir den wichtigen Akteuren der Computer- und
Telekommunikationsbranche, den Venture Capitalists, den
Analysten. In Dresden finden wir die optimalen
Produktionsbedingungen, sehr leistungsfähige Zulieferer
und vor allem ausgezeichnete Fachleute auf dem Gebiet
der Free Space
Optics.“ Free Space
Optics, kurz FSO, so heißt der Broterwerb von Willebrand
und seinen mittlerweile 80 Mitarbeitern. Dahinter
verbirgt sich die Hightech-Variante einer der ältesten
Datenübertragungsmittel der Welt: des guten alten
Blinkzeichens. Informationen via Lichtsignal von Punkt A
nach Punkt B weiterzugeben, diese Kunst war bereits im
alten China und im antiken Griechenland weit entwickelt.
Doch während die Nachrichtenspezialisten damals noch auf
Pyrotechnik, offenes Feuer oder Sonnenspiegel
zurückgriffen, arbeiten moderne Systeme wie die von
Lightpointe mit Infrarot-Laser. „Damit realisieren wir
Übertragungsraten von bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde“,
erklärt Lightpointe-Cheftechnologe Willebrand. Das
bedeutet: Ein einziges Lichtbündel kann damit mehr
Informationen übermitteln als rund 3300 DSL-Verbindungen
zusammengenommen. Ihre
Stärken kann die Freiraumübertragung überall dort
ausspielen, wo relativ kleine Distanzen von bis zu vier
Kilometern zu überbrücken sind, die Verlegung von
Breitbandkabeln zu teuer oder aus technischen,
juristischen und bürokratischen Gründen unmöglich ist.
„In vielen Großstädten dauert es heute Wochen oder
Monate, um überhaupt eine Genehmigung für
Schachtarbeiten zu erhalten. Ein FSO-System dagegen ist
binnen ein bis zwei Tagen installiert und kostet etwa
ein Fünftel dessen, was bei einer Verkabelung zu Buche
schlagen würde“, so Willebrand.
Telefonnetzbetreiber
nutzen die Technik etwa, um Sendeanlagen miteinander zu
verbinden oder die letzte Meile zu ihren Kunden zu
überbrücken. Nach dem Terroranschlag auf das World Trade
Center wurden mit optischer Freiraumübertragung wichtige
Breitband-Kabelverbindungen für Firmen, Büros und
Rettungsstellen binnen weniger Stunden
wiederhergestellt. Einer
der erfahrensten Spezialisten auf diesem Gebiet ist der
sächsische Ingenieur Erhard Kube. Bereits in den
Sechzigern stellte der Wissenschaftler des Dresdener
Instituts für Nachrichtentechnik der Öffentlichkeit ein
funktionstüchtiges optisches Telefon vor. Später
entwickelte er optische Freiraumsysteme zur
Videoübertragung und galt nach der Einstellung dieses
Forschungszweiges in der DDR als einer der führenden
Spezialisten auf dem Gebiet der
Lichtleitkabel.
Neun Zeitzonen waren zu
überbrücken – und nicht unerhebliche
Mentalitätsunterschiede
Nach der Wende
arbeitete Erhard Kube für das Unternehmen Teleconnect,
die aus dem Dresdener Institut hervorgegangen war. Dort
entwickelte er 1992 mit einem Team ein Gerät zur
optischen Freiraumübertragung, das zur Lichtbündelung
und -lenkung die Vorzüge der Glasfaser nutzte. Der Markt
steckte damals noch in den Kinderschuhen, es gab nur
etwa eine Handvoll Firmen, die entsprechende Geräte
produzierten. Das Internet war noch kein Massenphänomen,
Funktelefon- und Computernetze entstanden gerade
erst. Dass zehn Jahre
später aus der kleinen Sparte Freiraumübertragung von
Teleconnect ein eigenes, neues Unternehmen hervorgehen
sollte, mit modernster Fertigung und einem jährlichen
Umsatzwachstum von 150 Prozent und mehr, bedeutet für
Erhard Kube, den heute 70-jährigen Chief Scientist der
Lightpointe Europe GmbH, die Erfüllung eines
Lebenstraumes: „Arbeitsbedingungen wie heute hatte ich
noch nie.“ Die
Ausgliederung des Geschäftsbereiches in die neue Firma
war das Ergebnis einer langjährigen Kooperation mit
Heinz Willebrand, den die Dresdener Mitte der neunziger
Jahre über das Internet kennen gelernt hatten. Der
promovierte Physiker mit den ausgezeichneten
Verbindungen in die Netzwerkbranche gründete 1998 die
Firma Lightpointe, um das FSO-Equipment von Teleconnect
in Nordamerika zu verkaufen und weiterzuentwickeln. So
entstanden, zum Teil mit finanzieller Unterstützung
durch die US-Regierung, neue Systeme, die die Dresdener
bis dahin nicht in ihrer Produktpalette hatten.
Im Sommer 2000
schließlich gelang es Willebrand, die für das weitere
Wachstum erforderliche Risikokapital-Finanzierung unter
Dach und Fach zu bringen: Fünf amerikanische Venture
Capitalists, darunter der Netzwerk-Primus Cisco Systems
und der Glasfaserhersteller Corning, stellten in einer
ersten Finanzierungsrunde zwölf Millionen Dollar zur
Verfügung. Bis 2003 investierten sie in zwei weiteren
Runden nochmals insgesamt 42 Millionen. Und sie folgten
der Argumentation des Gründers, die Produktion in
Dresden aufzubauen. Bereits im Herbst 2000 wurde die
neue Fertigungslinie im Stadtteil Cotta in Betrieb
genommen. „Ein solches
Blitz-Projekt erleben auch wir nicht alle Tage“, sagt
Harald Röthig, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung
Sachsen GmbH. Lightpointe war durch seinen langjährigen
Partner schon vor seiner Ansiedlung in Dresden zu Hause.
Das Unternehmen hatte realistische, klare Vorstellungen,
verfügte über die nötige Palette von Zulieferern und
sogar einen ersten Stamm von Mitarbeitern. Auch die
Finanzierung war gesichert. Und, was die
Wirtschaftsförderer besonders verblüffte: Fördermittel
spielten für die Entscheidung keine Rolle. Röthig, der
seit mehr als zehn Jahren Ansiedlungen in Sachsen
begleitet, kann sich nur an zwei Firmen erinnern, die
auf die lukrative Investitionsförderung aus der
Gemeinschaftsaufgabe Ost verzichteten: „Die eine heißt
Porsche, die andere
Lightpointe.“ Die
Sächsische Aufbaubank unterbreitete sehr großzügige
Offerten, erinnert sich Heinz Willebrand. „Hätten wir
uns zum Beispiel in Hoyerswerda niedergelassen, wären
von jedem der 1,3 Millionen investierten Euro 45 Cent
aus der Staatskasse an uns zurückgeflossen.“ In Dresden
hätte die Förderquote immerhin 35 Prozent betragen.
„Wir haben natürlich
nichts zu verschenken“, wischt Willebrand den Verdacht
des Altruismus beiseite, „schließlich ist der Bereich
Free Space Optics nicht das, was der Amerikaner einen
,Happy Market‘ nennt.“ Nach wie vor habe die neue
Technik mit Vorurteilen zu kämpfen und müsse sich gegen
etablierte Datenübertragungsverfahren wie etwa Richtfunk
durchsetzen. „Dafür braucht man einen langen Atem“, sagt
Willebrand, offiziell Chief Technology Officer (CTO) des
Unternehmens. Zudem müsse sich Lightpointe am Weltmarkt
gegen 15 sehr ernst zu nehmende Wettbewerber behaupten,
von denen einige über beträchtlich komfortablere
finanzielle Polster verfügten. So kann FSO-Spezialist
Terabeam Brancheninformationen zufolge mit annähernd 600
Millionen Dollar Risikokapital
operieren. „Vor diesem
Hintergrund haben wir natürlich auch über die Angebote
aus Sachsen nachgedacht – eine Aufsichtsratssitzung
lang“, so der CTO. Man kam aber zu dem Ergebnis: Mit
geschenktem Geld sind immer auch Verpflichtungen
verbunden. „Da wir die unternehmerischen Entscheidungen
in unserer Hand behalten wollten, haben wir das Angebot
abgelehnt.“ Was sich
offenbar nicht nachteilig auf die
Unternehmensentwicklung auswirkte: Aus der anfänglich
fünfköpfigen Truppe, die im Sommer 2000 mit Erhard Kube
von Teleconnect zu Lightpointe wechselte, ist
mittlerweile ein 35 Mitarbeiter zählendes Team geworden.
Der Standort Dresden habe sich unerwartet dynamisch
entwickelt, freut sich Heinz Willebrand. Ursprünglich
sollte dort nur die Fertigung konzentriert werden.
Mittlerweile gibt es auch eine starke
Entwicklungsabteilung, ein eigenes Marketing und einen
Verkaufsbereich für Europa, den Nahen und Mittleren
Osten und Afrika. Die
ungewöhnliche, wie Willebrand zugibt „anstrengende“
Trennung von Zentrale und Produktionsstandort empfinden
heute selbst die einstigen Skeptiker als ausgesprochen
fruchtbar – obwohl zwischen beiden Unternehmensteilen
immerhin neun Zeitzonen liegen, was die Zusammenarbeit
sowohl organisatorisch als auch sozial auf manche harte
Probe stellte. „Am
Anfang dachte jede Seite, die andere tickt nicht
richtig“, gibt Marketingleiterin Amy Windorski zu. Wenn
die Leute in San Diego wie üblich gegen 9.30 Uhr zur
Arbeit kamen, war in Dresden schon zwei Stunden lang
Feierabend. Das und die zahlreichen Feiertage in
Deutschland verleiteten die Kalifornier des Öfteren zu
der verzweifelten Frage: Warum hat Deutschland heute
wieder geschlossen? Sprachliche Barrieren und nicht
zuletzt Mentalitätsunterschiede taten ein Übriges: „Der
Amerikaner fängt eben schon an zu verkaufen, wenn er
weiß, wann das Produkt fertig sein soll – nicht erst,
wenn es fertig ist. Das treibt einen deutschen Ingenieur
leicht zum Wahnsinn“, weiß der Münsterländer Heinz
Willebrand, der 1994 mit einem Stipendium nach Boulder
kam, aus eigener Erfahrung. Außerdem seien aufgrund des
Wachstums ständig neue Mitarbeiter hinzugekommen: „Schon
deshalb mussten wir die Kommunikationsprobleme schnell
in den Griff
bekommen.“ Die
Chefetage bewies in dieser Situation ein glückliches
Händchen: Cathal O’Scolai, ein gebürtiger Ire, wechselte
von Kalifornien nach Sachsen, übernahm die neu
geschaffene Stelle des Director of Engineering und
zugleich eine Art Botschafterfunktion. „Als er ankam,
sprach er kein Wort Deutsch. Aber er hat schnell gelernt
und zugehört, zwischen beiden Seiten vermittelt und
Brücken gebaut“, sagt Amy Windorski, selbst gebürtige
Amerikanerin. Binnen weniger Wochen wurde ein Programm
erarbeitet, das beiden Seiten Zugeständnisse
abforderte. „Die
Amerikaner müssen heute um sieben Uhr zur Arbeit kommen,
die Deutschen bis 18 Uhr bleiben. So erhalten wir ein
Zeitfenster von etwa zwei Stunden, in dem jeder für den
anderen erreichbar ist“, sagt O’Scolai über die wohl
einschneidendste Veränderung. Allen deutschen
Mitarbeitern wurden Englischkurse angeboten, allen
Amerikanern Deutsch-Lehrgänge.
Ein
entscheidender Standortvorteil lässt sich mit drei
Worten zusammenfassen: made in
Germany
Die Entwickler und Leiter auf
beiden Seiten wurden verpflichtet, mehrmals wöchentlich
miteinander zu telefonieren, auch ohne dienstlichen
Anlass. „Zudem haben wir konstante Termine für
Telefonkonferenzen festgelegt“, erklärt der 32-Jährige:
„Montags sprechen zum Beispiel alle unsere Verkäufer
miteinander, weltweit. Mittwochs die, die sich mit der
Produktion befassen. Und wir haben uns das Ziel gesetzt,
dass jeder Mitarbeiter mindestens einmal im Jahr seinem
Ansprechpartner auf der anderen Seite des großen Teiches
persönlich die Hand geben
kann.“ Es geht
ordentlich ins Geld, die Distanz zwischen Sachsen und
Kalifornien zu verringern. „Wir müssen alles mit sehr,
sehr spitzer Feder planen. Trotzdem rechnet sich der
Standort Deutschland für uns“, sagt Firmengründer
Willebrand und lässt Zahlen sprechen: Ein Facharbeiter
koste das Unternehmen in Dresden, mit allen
Sozialleistungen und sonstigen Abgaben, etwa 21 Euro pro
Stunde. „So viel müssten wir auch in Kalifornien
kalkulieren.“ Dort seien allerdings Mieten und
Grundstückspreise in vergleichbaren Lagen beträchtlich
teurer als in Sachsen. Und ein Ingenieur verdiene bei
vergleichbaren Tätigkeiten in Amerika netto mitunter das
Doppelte wie sein Kollege in Deutschland.
„Das ist natürlich für
ein Hightech-Unternehmen wie unseres ein wichtiger
Faktor“, so Willebrand. Zugleich räumt er mit einem weit
verbreiteten Vorurteil auf: „In Deutschland entsteht oft
der Eindruck, Krankenversicherung sei für Firmen in den
USA kein Thema. Tatsache ist, dass zumindest im Mittel-
und Hochlohnsektor viele Firmen freiwillig Anteile für
die Gesundheitsvorsorge bezahlen, um qualifizierte
Mitarbeiter zu halten.“ Lightpointe zum Beispiel habe
anfangs die Beiträge seiner US-Mitarbeiter in voller
Höhe übernommen. Als sich die Umsatzerwartungen aufgrund
der schlechten konjunkturellen Lage nur zu etwa 60
Prozent erfüllten, sei dieser Anteil entsprechend
reduziert worden. „Diese Flexibilität ist natürlich
etwas, wovon man als Unternehmer in Deutschland nur
träumen kann.“ Für Amy
Windorski, die Marketingmanagerin der Dresdener
Lightpointe-Niederlassung, lässt sich ein „schier
unbezahlbarer Vorteil“ des Standortes Deutschland mit
drei Worten zusammenfassen: made in Germany. „Im Nahen
und Mittleren Osten oder in China kommen diese Worte
fast einer Zauberformel gleich, die bei den Kunden die
Augen leuchten lassen. Die Menschen denken sofort an
Mercedes, Porsche oder andere Qualitätsmarken. Das färbt
auch auf unser Image ab.“ Nicht von ungefähr habe
Lightpointe die allgemeine Wirtschaftsflaute in den USA
und Europa mit guten Geschäften speziell in Asien
einigermaßen abfedern
können. Heinz
Willebrand peilt derweil schon mal das nächste
Etappenziel an: „In diesem Herbst wollen wir die
Gewinnschwelle erreichen.“ Zugpferd im Wettbewerb um die
Gunst des Kunden soll die zur Cebit erstmals
vorgestellte Produktserie FlightStrata sein. Cathal
O’Scolai ist sichtlich stolz auf die neuen Geräte, wird
doch an ihnen, wie er sagt, die neue Qualität der
Zusammenarbeit über den Großen Teich hinweg endlich
anfassbar: „Wir haben sämtliche Hinweise und Kritiken
unserer Kunden, Servicepartner, Ingenieure und
Produktionsmitarbeiter zu einer Wunschliste
zusammengefasst“, erklärt der Entwicklungschef des
Dresdener Unternehmens. „Danach war klar: Wir müssen ein
vollkommen neues Gerät bauen. Dazu hat jeder das
beigetragen, was er am besten
kann.“ Die Dresdener
zeichneten für die Designstudien, die Mechanik und die
optischen Systeme verantwortlich, und die
Entwicklungsabteilung in San Diego konzentrierte sich
auf Elektronik, die Software und die Koordination des
Projektes. Herausgekommen sind laut Einschätzung des
Unternehmens Geräte, die stabilere Verbindungen
garantierten als alle Vorgängermodelle, flexibler
einsetzbar und einfacher zu installieren seien – und das
zu kaum erhöhten Preisen. „Wir haben das FlightStrata
unter Extrembedingungen getestet, auf einer Holzhütte in
den Alpen. Selbst Schwingungen des Bauwerkes und starker
Schneefall konnten der Verbindung nichts anhaben.
Unterbrechungen durch Wetterunbilden sind sonst die
Achillesfersen von FSO“, sagt Cathal O’Scolai.
Eigentlich war er nur
für ein halbes Jahr nach Dresden gekommen, hat sich aber
inzwischen entschieden zu bleiben. Seine Frau, die
bislang noch in Kalifornien lebt, wird ihm demnächst an
die Elbe folgen. „Es ist doch schön“, findet O’Scolai,
„wenn man sich aussuchen kann, wo man leben will.“
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